Nachfolgeregelung Tebo AG
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Success Story Verkauf der Tebo AG

Für die Tebo AG konnte in Rekordzeit ein geeigneter Käufer gefunden werden. Zusammen mit einem der beiden ehemaligen Eigentümer blicken wir zurück auf die erfolgreiche Nachfolgeregelung, die innerhalb von nur 2.5 Monaten realisiert werden konnte.

Im Interview mit Peter Hofstetter

Stephanie Schneider, Senior Consultant bei der Business Broker AG, hat die Eigentümer der Tebo AG beim Verkauf ihrer Firma unterstützt. Das Unternehmen handelt seit über 35 Jahren erfolgreich mit Waren im Bereich Pump-, Mess- und Dosiertechnik. Die beiden Inhaber, Peter Hofstetter und Pius Schwitter, haben die Tebo AG 2007 selbst übernommen und waren altersbedingt auf der Suche nach einem Nachfolger. Zusammen mit Peter Hofstetter blicken wir auf den Verkaufsprozess zurück.

Herr Hofstetter, mit einer Vermarktungszeit von gerade einmal 2.5 Monaten ging der Verkauf der Tebo AG zügig über die Bühne. Welche Faktoren haben Ihrer Ansicht nach dazu beigetragen?

P. Hofstetter: Ich denke, das hat verschiedene Gründe. Die Tebo AG ist ein attraktives und etabliertes Handelsunternehmen mit einem gut diversifizierten Lager, stabilen Kundenbeziehungen und einem konstanten Umsatz. Die gehandelten Produkte sind zwar technisch, allerdings ist für die Weiterführung des Betriebs kein spezifisches Fachwissen oder Studium notwendig. Auch als Laie kann man sich das erforderliche Knowhow problemlos aneignen und wächst Schritt für Schritt in die Aufgaben herein. Dies hat sicherlich dazu beigetragen, dass ein breiter Kreis an Interessenten angesprochen werden konnte. Zudem haben Pius Schwitter und ich das Unternehmen bewusst sehr schlank geführt, abgesehen von uns beiden und meiner Ehefrau, die sich um alle administrativen Belangen kümmert, beschäftigten wir keine weiteren Mitarbeitenden. Ich denke, viele der Kaufinteressenten haben also auch das zukünftige Ausbaupotenzial gesehen. Zudem scheinen Handelsunternehmen in der jetzigen, nach wie vor unsicheren Corona-Zeit sehr beliebt zu sein.

Wie haben Sie den Verkaufsprozess erlebt?

P. Hofstetter: Der Verkaufsprozess an sich hat sich für uns als ziemlich angenehm gestaltet, da wir die meiste Zeit über eigentlich gar nichts zu tun hatten (lacht). Der Verkaufsprozess tangierte unseren normalen Geschäftsalltag überhaupt nicht. Nach Auftragserteilung haben wir uns nochmals mit Frau Schneider getroffen, um einige finale Dokumente für die Ausarbeitung des Firmenprofils zu besprechen. Bei der anschliessenden Vermarktung war dann die Business Broker AG im Lead. Wir waren sehr erstaunt, dass in so kurzer Zeit so viele Interessenten generiert werden konnten, das hat uns Eindruck gemacht. Da hat die Business Broker AG wirklich den «Turbo gezündet». Schon bald bekundeten einige Privatpersonen und auch andere Unternehmen konkretes Interesse an einem Kauf der Tebo AG. Mit diesen Parteien haben wir persönliche Gespräche geführt. Vermutlich hätten sogar noch mehr Interessenten generiert werden können, aber wir haben uns dann auf die Verhandlungen mit drei Parteien konzentriert. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn wir hätten uns alle drei als Nachfolger vorstellen können. Wir sind nun aber froh, einen Käufer gefunden zu haben, der Freude an der Tebo AG hat und darauf brennt, aus der Firma das Bestmögliche herauszuholen.

Wir waren sehr erstaunt, dass in so kurzer Zeit so viele Interessenten generiert werden konnten, das hat uns Eindruck gemacht. Da hat die Business Broker AG wirklich den Turbo gezündet.

Sie haben die Tebo AG vor einigen Jahren selbst übernommen. Wie war es für Sie, nun auf der Verkäuferseite zu sein?

P. Hofstetter: Die Firma, in der ich damals gearbeitet habe, war eine Kundin der Tebo AG. Der ehemalige Inhaber ist bei uns in der Werkstatt ein- uns ausgegangen, man hat sich gekannt und einander bei Bedarf auch ausgeholfen. Nach einiger Zeit ist er dann auf uns zugekommen und hat uns mitgeteilt, dass er bald Sechzig werde und die Firma nicht mehr lange weiterführen möchte. Das wäre doch etwas für uns, hat er gemeint, womit er Recht hatte. Er musste also gar nicht lange nach einem Nachfolger suchen und hat auch ausschliesslich mit uns verhandelt. Er hat uns seine Firma zu einem fairen Preis angeboten und wir haben zugesagt. Im Vergleich dazu haben wir den Verkaufsprozess der Tebo AG etwas anders erlebt, denn wir waren aktiv auf der Suche nach einem passenden Käufer. Einer der wesentlichen Unterschiede war auch, dass wir mit mehreren Parteien in konkreten Verhandlungen waren und uns schlussendlich für jenes Angebot entscheiden konnten, das uns am besten zusagte. Diese grosse Nachfrage sehen wir als Auszeichnung für unser Unternehmen.

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Datum
Autor
Business Broker AG
URL
https://www.businessbroker.ch/de/aus-der-praxis/success-stories/1502/verkauf-der-tebo-ag